KODA-Beschluss zur Anlage 10 der AVO:

Versorgungsordnung ab 01.06.2016 mit Eigenbeitrag der Mitarbeiter/-innen bei der betrieblichen Altersvorsorge (KZVK)

Der Verwaltungsrat der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse in Köln (= KZVK) hat bereits im Dezember 2014 beschlossen, die Beiträge von bisher 4,80 v.H. wie folgt anzuheben:


- ab dem 1. Januar 2016 auf 5,30 v. H.

- ab dem 1. Januar 2018 auf 5,80 v. H.

- ab dem 1. Januar 2020 auf 6,30 v. H.

- ab dem 1. Januar 2022 auf 6,80 v. H.

- ab dem 1. Januar 2024 auf 7,10 v. H.

 

Begründet wird diese Anhebung mit der Lage am Kapitalmarkt. Aufgrund der seit einigen Jahren sehr niedrigen Zinsen sinken auch die Erträge der Kasse, aus denen die Rentenzahlungen erfolgen. Weil die Leistungen der KZVK - das sind die Rentenzahlungen - sichergestellt bleiben sollen, muss die Einnahmensituation – das sind neben den Zinserträgen die Beiträge bisher allein der Arbeitgeber – verbessert werden. 

Der Beschluss der Bistums-KODA vom 21.09.2016 sieht deshalb eine hälftige Beteiligung der Mitarbeiter/-innen an dem über 5,2 v.H. hinausgehenden Beitrag des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts vor, das heißt:


- ab dem 1. Juni 2016 eine Mitarbeiterbeteiligung von 0,05 v. H.

- ab dem 1. Januar 2018 eine Mitarbeiterbeteiligung von 0,30 v. H.

- ab dem 1. Januar 2020 eine Mitarbeiterbeteiligung von 0,55 v. H.

- ab dem 1. Januar 2022 eine Mitarbeiterbeteiligung von 0,70 v. H.

- ab dem 1. Januar 2024 eine Mitarbeiterbeteiligung von 0,95 v. H.

Diese Beteiligung orientiert sich an Regelungen im Öffentlichen Dienst, an zahlreichen anderen deutschen Diözesen und am Bereich der Caritas, wodurch im Bistum Mainz eine Gleichbehandlung von Mitarbeiter/-innen im verfassten Bereich (=KODA-Regelungen) und im Caritas-Bereich (=AVR-Regelungen) erreicht wird.

 

(Siehe auch: KODA-Einblicke 03-2016)